Gefallenen-Gedenkbuch (1968)
Anfang 1967 wurde von Herrn Scheungrab, einem heimatverbundenen Münchner, angeregt, als Ergänzung zum Kriegerdenkmal, auf dem ja keine Namen aufgeführt sind, ein ‚Gefallenen-Gedenkbuch’ anfertigen zu lassen, in dem, umhüllt von einem kunstvoll gestalteten Einband, auf einzelnen, ebenfalls kalligraphisch ausgearbeiteten Kartonblättern alle Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege namentlich aufgeführt werden. Der Vorschlag wurde gerne aufgenommen, und so konnte im Rahmen eines Festgottesdienstes am 12. Mai 1968 das Gedenkbuch feierlich in eine mit einem Ziergitter abgeschlossene Nische eingelegt werden. Es enthält in einem silberbeschlagenen Bucheinband kunststoffbeschichtete Karten in goldbrauner Lederimitation, die jeweils mit zwei bis vier Namen kunstvoll beschrieben sind. Zur Verzierung sind rote Initialen eingebracht. Die Freiräume sind mit christlichen Symbolen und Darstellungen des leidenden Christus, die auf den Opfertod der Gefallenen hindeuten sollen, ausgestaltet. Insgesamt sind in dem Buch 93 Namen von Gefallenen und Vermissten aus der Gemeinde Saldenburg aufgelistet.