Reservistenkameradschaft
Die Gewinnung neuer Mitglieder war dem Verein ein wichtiges Anliegen, denn man hatte erkannt, dass nach den Gründungsjahren Fortbestand und Weiterentwicklung ganz wesentlich davon abhingen, junge Männer, die in der Bundeswehr gedient hatten, für den Verein zu gewinnen. So gab es monatliche Kameradschaftsabende für Reservisten und eigene Veranstaltungen der Vorstandschaft mit den jungen Kameraden, in denen diese ihre Ideen einbringen und konkrete Vorschläge machen konnten. Über einen längeren Zeitraum hin fand sogar ein jährlicher Reservistenball statt.
Um den Zusammenhalt unter den Reservisten weiterhin nachhaltig zu stärken und auch in der Zukunft die Bereitschaft, für die Vereinsziele einzutreten, zu fördern, taten sich die Reservisten unseres Vereins im Januar 1980 zur „Reservistenkameradschaft Saldenburg“ zusammen. Federführend dabei war Josef Braml, der die Leitung der Reservisten übernahm, unterstützt von Willi Meindl und Max Wagner.
Dieser Kameradschaftsverband brachte sich von Beginn an sehr aktiv in das Vereinsleben ein, sowohl mit „Handarbeit“ als auch mit finanzieller Unterstützung: So übernahmen die Reservisten mehrere Jahre das Aufstellen des Maibaums in Saldenburg; sie organisierten Schießübungen in Mitterharthausen/Straubing und nahmen an überörtlichen Schießwettbewerben teil; sie stifteten die Gedenktafel (Bild linke Seite) an die verstorbenen Mitglieder und stellen seit 1982 bei Begräbnissen Ehrenwache und Ehrengeleit in militärisch-würdiger Form. Für das Kriegerdenkmal wurden eine Bayern- und Deutschlandfahne und eine Beleuchtung angeschafft. Schließlich organisierte die Reservistenkameradschaft auf eigene Kosten eine Fahrt zum Konzentrationslager Mauthausen.
Aber auch das Reservistenseminar in der Kaserne Freyung wird regelmäßig besucht, um sich bei Vorträgen wieder auf den aktuellen Stand zu bringen und sich mit den Kameraden aus den umliegenden Vereinen auszutauschen.
Zudem wurde bereits zwei Mal das Saldenburger „Reservistenradln“ durchgeführt.













